Stoppt das stille Leid: Unsere Kampagne für Straßenkatzen

Unkastriert = unkontrolliert – warum jetzt gehandelt werden muss

Im Juni starten wir unsere neue Plakatkampagne – mit einem klaren Ziel: Aufklärung. Denn in Schleswig-Holstein steht eine bedeutende Veränderung im Tierschutz bevor: die landesweite Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für Freigängerkatzen.

Was sich ändert

Die neue Katzenschutzverordnung wurde bereits beschlossen und tritt in der zweiten Jahreshälfte 2026 in Kraft. Sie verpflichtet Halterinnen und Halter von Katzen mit Freigang dazu, ihre Tiere:

  • kastrieren zu lassen
  • per Mikrochip kennzeichnen zu lassen
  • in einem Haustierregister zu registrieren
     

Ziel ist es, die unkontrollierte Vermehrung von Katzen einzudämmen und damit langfristig Tierleid zu reduzieren – ein wichtiger Schritt für mehr Tierschutz in Schleswig-Holstein.

Warum das so wichtig ist

In Schleswig-Holstein leben zehntausende freilebende Katzen – viele von ihnen krank, unterernährt und ohne Schutz. Die meisten führen ein kurzes, entbehrungsreiches Leben.

Ein zentrales Problem: Unkastrierte Freigängerkatzen aus Privathaushalten tragen erheblich zur Vermehrung dieser Population bei. Genau hier setzt die neue Verordnung an. Sie unterbricht die Fortpflanzungskette und hilft so, das Leid der Tiere nachhaltig zu verringern.

Unsere Kampagne: Gemeinsam Verantwortung übernehmen

Tierschutz beginnt im Alltag. Wer seine Katze kastrieren und registrieren lässt, trägt aktiv dazu bei, Leid zu verhindern – ganz konkret und direkt.

Mit unserer Plakatkampagne möchten wir genau hier ansetzen: informieren, sensibilisieren und zum Handeln motivieren. Von Juni bis Juli werden mehrere großflächige Plakate im Kreis Pinneberg auf das Thema Katzenkastration aufmerksam machen. In Rellingen, Halstenbek, Bönningstedt, Waldenau, Seestermühe, Lutzhorn, Elmshorn und Pinneberg sind unsere Plakate zu finden.

Unsere Kampagne soll dabei helfen, das Bewusstsein für Tierschutz und Verantwortung zu stärken. Denn nur gemeinsam können wir das Problem langfristig lösen.