Das Problem
Auf Fuerteventura leiden unzählige Straßenkatzen – für Touristen meist unsichtbar. Viele sind scheu, leben versteckt und suchen nachts an Mülltonnen oder in Hotelanlagen nach Futter.
Nahrungsmangel, Revierkämpfe und Krankheiten führen zu großem Leid. Unkastrierte Tiere verschärfen die Situation zusätzlich: mehr Nachwuchs bedeutet noch mehr Hunger und Elend.
Gesetzliche Rahmenbedingungen
Seit 2024 sind Gemeinden in Spanien verpflichtet, Kastrationen herrenloser Katzen zu finanzieren. In der Praxis hapert es jedoch: Bei behördlichen Erfassungen verschwanden ganze Kolonien – bis heute ist unklar, was mit diesen Tieren geschah. Zudem wurde die Insel in Zonen eingeteilt: In manchen dürfen Streuner bleiben, in anderen sollen sie künftig verschwinden.
Dieses Vorgehen hat das Vertrauen zwischen Tierschutz und Behörden stark erschüttert. Viele Helferinnen und Helfer trauen sich inzwischen nicht mehr, Kolonien offiziell registrieren zu lassen – aus Sorge, dass auch diese Katzen plötzlich verschwinden könnten. Dadurch tragen die Tierschützer die Kosten für Kastrationen weiterhin selbst.
Unsere Arbeit
Unsere zwei engagierten Helferinnen fangen regelmäßig Straßenkatzen ein, lassen sie kastrieren und medizinisch versorgen. So verhindern wir, dass neue Generationen ins Straßenleben hineingeboren werden.
Rund 400 Katzen können wir jedes Jahr kastrieren. Zusätzlich betreuen wir etwa 70 Streuner an festen Futterstellen und sichern so ihre Versorgung.
Die Gemeinde La Oliva unterstützt uns dabei mit einem jährlichen Beitrag von 15.000 Euro – etwa die Hälfte der Kosten. Den Rest finanzieren wir durch Spenden. Weil viele Kastrationen trotz klarer Gesetzeslage nicht von den Behörden übernommen werden, springt Animal Care ein und hilft schnell und unbürokratisch – damit Katzen geschützt werden und Leid verhindert wird.
Deine Hilfe zählt
Jede Spende und jede Mitgliedschaft hilft, das Leid der Straßenkatzen auf Fuerteventura zu verringern. Mit deiner Unterstützung können wir noch mehr Tiere kastrieren, versorgen und ihnen ein würdiges Leben ermöglichen.