Aufklärungsarbeit

Kastrationskampagne auf Fuerteventura

Unkastrierte Freigänger – ob Katzen oder Hunde – vermehren sich unkontrolliert. Die wachsenden Populationen bleiben meist sich selbst überlassen, ohne Versorgung oder Schutz. Auf Fuerteventura bedeutet das oft ein trauriges Schicksal: Der Nachwuchs wird ausgesetzt, im Müll entsorgt oder in die Perreras abgegeben. Dort haben besonders Welpen kaum Überlebenschancen, da sie häufig an schweren Infektionskrankheiten wie Parvovirose erkranken.

Um diesem Leid entgegenzuwirken, haben wir gemeinsam mit den beiden größten Tierschutzvereinen der Insel – Help Fuerteventura und Fuerteventura Dog Rescue – sowie in Kooperation mit den Gemeinden La Oliva, Puerto del Rosario und Pájara eine umfassende Aufklärungskampagne gestartet.

Schon von Weitem sichtbar

Unsere 2 x 3 Meter großen Banner an den drei Perreras machen auf das Thema Kastration aufmerksam. Zusätzlich informieren Plakate auf der gesamten Insel mit der provokanten Frage:
„Bist du verantwortungsbewusst? Welpen gehören nicht in den Müll – sei ein Vorbild.“

Auf den Homepages der beteiligten Vereine finden Tierhalter alle wichtigen Informationen rund um das Thema Kastration.

Wir sind stolz auf dieses gemeinsame Projekt: Es zeigt, dass wir im Schulterschluss mit unseren Tierschutzkollegen eine nachhaltige Kampagne aufbauen konnten – und dass auch die Politik die Bedeutung von Aufklärung im Bereich Kastrationen erkennt und die Vereine aktiv unterstützt.