geschrieben von Sandra Schmidt

Monatsbericht Mai

Posted by Stephanie_Schoen at 12:42 am 26.06.2021

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Der Traum vom eigenen Hund ist groß!

Der beste Freund, ein Familienmitglied- viele Familien wünschen sich genau das. Nur fehlte oft die Zeit z.B. war ein Urlaub in naher Zukunft geplant oder der Job ließ es zeitlich nicht zu.
 
Corona machte es möglich. Denn Urlaube waren nahezu unmöglich und die meisten Leute mussten  zuhause bleiben im Homeoffice/ Homeschooling etc.  
Da lag es doch nahe, sich nun für einen Hund zu entscheiden,... oder?
Natürlich sprach in dieser Zeit viel dafür;  dennoch sorgte dieser Gedanke, den sehr viele Menschen teilten, auch für einen enormen Welpen-Boom und damit auch für einen Aufschwung des illegalen Welpenhandels.
Animal Care e.V. klärt auf:
 

Welpenhandel = Billigwelpen? Von wegen!
Nach wie vor gehen potenzielle Welpenkäufer fälschlicherweise davon aus, dass ein hoher Verkaufspreis des Tieres eine Garantie für Seriosität bietet.
Nach dem Motto „die Qualität der Ware bestimmt den Preis“, werden Welpen für viele hundert, teilweise mehrere tausend Euro angeboten und dadurch trügerischerweise vom Kaufinteressenten als vorbildliche und seriöse Züchtung interpretiert.
Während Tiere, auch Welpen, aus dem Tierschutz gegen eine durchschnittliche Schutzgebühr von 300 Euro adoptiert werden, nur gesund, mit Impfdokumenten und Schutzvertrag zu vermitteln sind, erhält man einen totkranken Welpen aus dem illegalen Handel mit gefälschten Dokumenten und ohne Übergabevertrag für ein vielfaches dieser Schutzgebühr.
Der Käufer hat es in der Hand! Niemals Hunde im Internet kaufen!

Ebenfalls zu diesem Thema bietet Sina Hanke, eine Expertin auf dem Gebiet des illegalen Welpenhandels, ein Tierschutz-Seminar an, das sich vorrangig an Berufsgruppen wie Polizei, Zoll, Angestellte des Veterinäramts, Hundekontrolldienst oder Tierheim-Mitarbeiter richtet, die beruflich mit diesem Thema in Berührung kommen.