Kanaren - Fuerteventura

Bevor es zur Gründung von Animal Care kam, waren wir bereits seit mehreren Jahren auf der Kanareninseln Fuerteventura im Tierschutz aktiv. Einige unserer Gründungsmitglieder lebten zeitweise im vermeintlichen Urlaubsparadies, jedoch ausschließlich, um die Tierschützer vor Ort bei ihrer täglichen Arbeit zu unterstützen.
Nach spanischem Gesetz werden alle freilaufenden Hunde von Hundefängern eingefangen und in die städtischen Perreras, sogenannte Hundeauffangstationen, gebracht. Wobei der Name „Auffangstation“ seine Bezeichnung nicht verdient. Spanische Straßenhunde werden hier für 21 Tagen aufgenommen und bestenfalls mit Wasser und etwas Futter versorgt. Nach Ablauf der Frist werden die Tiere unabhängig von ihrem Alter oder Gesundheitszustand eingeschläfert (mit einer Giftspritze ohne vorherige Betäubung). Auf Fuerteventura existieren insgesamt 4 solcher Stationen.
Projektansatz:
Dem gegenüber stehen aber viele private Tierschützer auf der Kanareninsel, die sich der Situation vor Ort angenommen haben. Unser Ansatz soll langfristig gesehen folgender sein: Wir möchten unseren Freunde auf der Insel bei der Versorgung und Unterbringung einiger Straßenhunde unter die Arme greifen und im Rahmen dessen an den dringend notwendigen Kastrationsaktionen festhalten. Als „Hilfe zur Selbsthilfe“ steht unser Team bei sämtlichen Tierschutzarbeiten zur Verfügung und sucht die regelmäßigen Gespräche mit zuständigen Behörden und Veterinären. Ebenso bemühen wir uns um die Vermittlung von ehrenamtlichen Helfern nach Fuerteventura.